”Von der moralischen Keule zum eigenen Nutzen”
- Die offizielle Bestätigung, dass CDU-Fraktionschef Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke in den USA mithilfe einer Leihmutter Väter des kleinen Georg geworden sind, schlägt im politischen Berlin heftige Wellen.
- Was vordergründig wie eine private Nachricht über spätes Babyglück vermarktet wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein handfester politischer und moralischer Offenbarungseid.
“Es ist die Geschichte einer atemberaubenden politischen Kehrtwende, die Fragen nach der Glaubwürdigkeit unserer politischen Elite in ein extrem scharfes, kritisches Licht rückt”
- Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Redakteur und Journalist aus Nordrhein-Westfalen.
“Noch im Jahr 2016 hielt Jens Spahn öffentlich die moralische Keule hoch, als er betonte, dass er sich als schwuler Mann und gläubiger Christ nur sehr schwer mit der Idee eines sogenannten gemieteten Mutterbauchs anfreunden könne”
- Damals positionierte er sich damit voll auf der traditionellen und konservativen Linie seiner Partei, die bis heute jegliche Form der Leihmutterschaft in Deutschland vehement ablehnt, um Frauen vor Ausbeutung und Kinder vor Kommerzialisierung zu schützen.
- Diese ethische Haltung, verankert im Embryonenschutzgesetz, gilt in Deutschland als unumstößlich.
“Doch im Jahr 2026 zeigt sich ein völlig anderes Bild”
- Wenn es um die eigenen Wünsche geht, scheinen die einst so lautstark vertretenen Werte und christlichen Überzeugungen plötzlich überhaupt keine Rolle mehr zu spielen.
”Für den normalen Bürger lässt dieses Verhalten jedes Verständnis vermissen” - Es hinterlässt einen extrem bitteren Nachgeschmack, wenn ein Spitzenpolitiker erst jahrelang eine Praxis öffentlich bemängelt, verurteilt und politisch blockiert, um sich dann Jahre später genau an dieser Praxis im Ausland zu bedienen, weil er über die nötigen finanziellen Mittel verfügt.
- Während die eigene Partei, die CDU, erst kürzlich auf ihrem Parteitag ein striktes Verbot der Leihmutterschaft bekräftigt hat, umgeht eines ihrer prominentesten Gesichter diese Rechtslage durch einen gut bezahlten Abstecher in die USA.
- Das ist nicht nur eine schallende Ohrfeige für die eigene Parteibasis, sondern ein Paradebeispiel für eine zutiefst verwerfliche Doppelmoral.
“Die AfD”
- In der aktuellen politischen Landschaft sorgt diese Inkonsequenz für massive und berechtigte Empörung.
- Wäre beispielsweise die AfD in der Regierungsverantwortung, würde der Wind für solche Grenzgänge wohl deutlich rauer wehen.
- Aus diesen Kreisen ist zu vernehmen, dass man gegen ein solches Umgehen deutscher Gesetze im Ausland mit aller Härte und auf juristischem Wege vorgehen würde.
- Ein solch eklatanter Widerspruch zwischen öffentlicher Moral und privatem Handeln würde dort nicht toleriert werden.
- Der politische Druck wäre so immens, dass man alles daransetzen würde, Herrn Jens Spahn aufgrund dieses moralischen Schadens unverzüglich aus seiner eigenen Partei entfernen zu lassen.
“Es entsteht der fatale Eindruck von zwei unterschiedlichen Welten”
- Auf der einen Seite steht der moralische Zeigefinger für das Volk und strenge Gesetze im eigenen Land.
- Auf der anderen Seite steht die privilegierte Elite, die sich mit genügend Geld schlicht über diese Werte hinwegsetzt, wenn sie der persönlichen Lebensplanung im Weg stehen.
- Wer so agiert, verspielt das Vertrauen der Wähler und macht sich politisch völlig unglaubwürdig.
- Ein starker Kinderwunsch ist menschlich absolut nachvollziehbar, doch wer als Gesetzgeber moralische Standards für die Allgemeinheit definiert, muss sich an diesen auch im Privatleben messen lassen.
- Alles andere ist schlichtweg ein Hohn für jeden Bürger.




Ich mag keine Menschen, die ihre Position ausnutzen und mit gespaltener Zunge reden.