”Der Kreis Heinsberg als Schauplatz politischer Ernüchterung im Jahr 2018”
- Um die Tragweite meiner damaligen Erfahrungen zu verstehen, muss man sich die geografische und politische Lage vor Augen führen.
”Der Kreis Heinsberg liegt im äußersten Westen von Nordrhein-Westfalen, direkt an der Grenze zu den Niederlanden, und gehört zum Regierungsbezirk Köln”
- Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Redakteur und Journalist und seit fast 9 Jahren mit der AfD verbunden.
”Im Jahr 2018 lebten dort etwa 255.000 Menschen in zehn Städten und drei Gemeinden”
- Damals war der Kreis vor allem als ländlich geprägter Rückzugsort bekannt, bevor er später durch die Pandemie traurige Berühmtheit erlangte.
- Politisch war die Region über Jahrzehnte eine unangefochtene Hochburg der CDU, doch die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wuchs spürbar.
- Ich war zu dieser Zeit noch ein politischer Neuling, ein unbeschriebenes Blatt, das durch das öffentlich-rechtliche Fernsehen und politische Talkshows arbeitete, um die Mechanismen der Macht zu verstehen.
“Die AfD”
- In dieser Phase des Suchens stieß ich auf die Alternative für Deutschland, die damals massiv gegen die etablierten Altparteien wetterte und den Anschein erweckte, eine echte Stimme für die Bürger zu sein.
- Es war eine Zeit des Umbruchs, in der die AfD im Kreis Heinsberg versuchte, feste Strukturen zu etablieren, um den konservativen Status Quo herauszufordern, und genau in dieses Wespennest geriet ich mit meinem damaligen Idealismus.
- Die bittere Enttäuschung durch falsche Versprechungen und gebrochene Loyalität.
“Jürgen Spenrath”
- Mein Einstieg in die politische Arbeit vor Ort führte mich direkt zu Jürgen Spenrath, der damals als Elektroinstallateur Meister und Betriebswirt des Handwerks die Fäden im Kreisverband der AfD Heinsberg in der Hand hielt.
- In meiner Naivität und dem ehrlichen Wunsch, etwas zu bewegen, suchte ich das Gespräch und bot meine volle Unterstützung an.
- Spenrath sparte nicht mit großen Worten und Versprechungen, die mir heute, Jahre später, wie ein blanker Hohn vorkommen.
”Ich hielt mein Wort und mobilisierte Freunde sowie Bekannte, steckte Zeit und Energie in eine Sache, von der ich glaubte, sie würde das Land verbessern”
- Was aus diesen Menschen geworden ist, ob sie heute noch politisch aktiv sind oder sich ebenso angewidert abgewendet haben wie ich, entzieht sich meiner Kenntnis.
- Es ist jedoch ein unerträglicher Gedanke, dass mein damaliges Vertrauen missbraucht wurde, um die Basis eines Mannes zu stärken, der am Ende nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht war.
- Diese Form der politischen Ausbeutung ist genau das, was die Bürger an der Politik hassen, und es macht mich heute noch wütend, wie leichtfertig mit der Loyalität engagierter Menschen umgegangen wurde, nur um die eigene Machtposition innerhalb eines kleinen Kreis Verbandes abzusichern.
“Die Angst vor Kompetenz und die feige Blockadepolitik innerhalb der Partei”
- Die Situation eskalierte in dem Moment, als meine eigene Biographie ins Spiel kam und ich mehr war als nur ein stiller Helfer im Hintergrund.
- Ich trat als jemand auf, der nicht nur ein Handwerk, sondern mehrere Berufe gelernt und erfolgreich ausgeübt hat – ein breites Portfolio an Qualifikationen, das Herrn Spenrath offenbar zutiefst verunsicherte.
”Anstatt jemanden mit Tatendrang und echter Berufserfahrung mit offenen Armen zu empfangen, schien er sich in seiner eigenen Position bedroht zu fühlen”
- Es ist ein Armutszeugnis für jede politische Organisation, wenn die Angst vor der Kompetenz anderer dazu führt, dass fähige Leute systematisch ausgebremst werden.
- Diese persönliche Fehde hat dazu geführt, dass mir bis heute Steine in den Weg gelegt werden, egal wie oft ich versuche, mich einzubringen.
- Selbst in meinem jetzigen Wohnort im Kreis Düren stoße ich auf verschlossene Türen, weil die alten Netzwerke der Missgunst offenbar weit über die Grenzen von Heinsberg hinausreichen.
- Es ist eine Schande, dass eine Partei, die sich „Alternative“ nennt, anscheinend genauso von Eitelkeiten und dem Schutz von Pfründen zerfressen ist wie die Parteien, die sie so lautstark kritisiert.
“Ein neuer Aufbruch in Düsseldorf und die Abrechnung mit der Kleingeistigkeit:
- Ich lasse mich jedoch von solchen klein geistigen Machtspielchen nicht dauerhaft unterkriegen und blicke nun nach vorne auf meinen bevorstehenden Umzug in die Landeshauptstadt Düsseldorf.
“Düsseldorf”
- Dort werde ich mich erneut beim zuständigen Orts- und Landesverband bewerben, in der Hoffnung, endlich auf Menschen zu treffen, die Rückgrat besitzen und berufliche Qualifikationen nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung ansehen.
- Ich verachte diese Form der Inkompetenz-Kompensation, bei der sich Funktionäre in die Enge gedrängt fühlen, sobald jemand den Raum betritt, der mehr vorzuweisen hat als eine einfache Urkunde.
Wer sich hinter Parteistatuten versteckt, um Konkurrenz wegbeißen zu müssen, hat in der aktiven Gestaltung unserer Gesellschaft nichts verloren.
”Mein Weg führt weg von der Provinzposse im Kreis Heinsberg hin zu einem Neuanfang in Düsseldorf, wo ich zeigen werde, dass echter Fleiß und eine fundierte Ausbildung nicht wegzudiskutieren sind”
- Die Zeit der falschen Versprechungen eines Jürgen Spenrath ist für mich endgültig vorbei, und ich werde nicht mehr ruhen, bis meine Stimme dort gehört wird, wo Leistung noch zählt und Neid keine politische Strategie ist.









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Ich bin und bleibe parteilos.
Aber der letzte Satz ist der wichtigste, für jeden der auf der Stelle tritt.